„This is not a desert (yet)“: Teslokratie und die Grenzen von Green Tech
In Rekordzeit entstand vor den Toren Berlins die Tesla-Gigafactory in Grünheide, mitten in einem Wasserschutzgebiet. Wenn Wasser knapp wird, drohen die Folgen erst recht für Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Ausgehend vom neu erschienenen Band "Teslokratie. Ideologien des Tech-Kapitalismus" herausgegeben von Christoph Chwatal, Alexander Karschnia und Heimo Lattner (Edition Nautilus) - aus dem wir zu Beginn einen Ausschnitt hören werden - diskutieren Heiko Baschin von der Bürger Grünheide, Nike Sommerwerk, Expertin für urbane Biodiversität und Umweltgovernance am Museum für Naturkunde Berlin, sowie die Soziologin Inken Behrmann, die zu Verteilungskonflikten und Regierungsmaßnahmen im Kontext von Wasserknappheit arbeitet, über den Fall „Giga Berlin“. Moderiert von der Politikwissenschaftlerin Maike Weißpflug geht es um die Fragen: Wie misst sich Green Tech an unseren Wasserressourcen? Welche Rolle spielen Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Umgang mit Wasserverbrauch, Wasserqualität und ökologische Grenzen? Braucht Deutschland tatsächlich mehr „Tesla-Tempo“ oder müssen wir staatliche Regulierung als Voraussetzung von Freiheit, Umwelt- und Wasserschutz neu denken?
Ein Gespräch über Tech-Kapitalismus, Wasserknappheit, ökologische Grenzen und die Zukunft demokratischer Transformation.
Wann: Dienstag, 23.06.2026 um 19:30 Uhr
Wo: Museum für Naturkunde Berlin
Anmeldung: https://www.eventbrite.com/e/this-is-not-a-desert-yet-tickets-1991543635625?aff=oddtdtcreator